Unruhestifter in Staat und Kirche
Lernen von den Gruppen der DDR-Opposition?
Sie waren ein Ärgernis. Der SED-Staat fühlte sich durch sie bedroht und in der Kirche gingen die oppositionellen Gruppen vielen zu weit. Zu politisch, zu radikal, zu wenig fromm - so die Vorwürfe. Doch gerade ihr religiös-politischer Doppelcharakter macht sie interessant: für eine solidarische Gesellschaft und eine Kirche in Bewegung, die auch für ungetaufte Engagierte offen ist. Dem widmet sich dieser Tagungsband mit Beiträgen aus Theologie, Soziologie und Zeitgeschichte sowie von erinnerungspolitischen Akteuren und Akteurinnen und Zeitzeugen.
März 2026, 324 Seiten, Kirchliche Praxis in der DDR – Forschungen, Bd. 02, Deutsch
Herder
978-3-534-64320-2
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