Standort Europa: Wege aus der Deindustrialisierung
Europa steht am industriellen Scheideweg. Die Herstellkosten mitteleuropäischer Automobilzulieferer liegen rund 25¿% über denen chinesischer Wettbewerber – ein Kostennachteil, der Arbeitsplätze, Wohlstand und geopolitische Unabhängigkeit bedroht. Doch ist die Deindustrialisierung wirklich unaufhaltsam? Das vorliegende Buch liefert eine datenbasierte Antwort. Anhand der detaillierten Fallanalyse eines mittelständischen Tier-2-Zulieferers und einer umfassenden Metaanalyse werden die Kostentreiber – von Lohn über Energie bis Bürokratie – systematisch quantifiziert und in ein konkretes Maßnahmenkonzept überführt. Das Ergebnis: Rund 80¿% der Kostenlücke können durch unternehmerische Maßnahmen wie Anpassungen, Automatisierung, KI-Einsatz und Prozessoptimierung geschlossen werden, die verbleibenden 20¿% erfordern politische Reformen.
Ein Praxisleitfaden für die Geschäftsführung, Industriepolitik und alle, die verstehen wollen, was der europäische Industriestandort braucht, um zu überleben.
Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
978-3-658-52303-9

