Spielregeln Jugendlicher im Umgang mit Geschichte
Eine rekonstruktive Studie zur Deutungsaushandlung am Beispiel von Kolonialfotografien
Welche impliziten "Spielregeln" nutzen Jugendliche im Umgang mit Geschichte? Diese Frage untersucht die vorliegende Studie am Beispiel von Deutungsaushandlungen zu Kolonialfotografien anhand kontrastiver Gruppendiskussionen. Auf Grundlage einer praxeologischen Perspektive auf geschichtskulturelle Praktiken werden kontrastive Umgangsweisen sichtbar - von konventions- und kenntnisorientierten bis hin zu lebensweltlichen und gesellschaftskritischen Zugängen. Darüber hinaus rekonstruiert die Studie Spannungsfelder der Deutung von Kolonialgeschichte, des Umgangs mit Perspektivität und der Geschichtsvorstellungen Jugendlicher, aus denen sich Impulse für Theorie und Praxis ableiten lassen.
September 2026, 436 Seiten, Geschichtsunterricht erforschen, Deutsch
Wochenschau Verlag
978-3-7344-1792-4
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