RELYNK Management der Zuverlässigkeit
Unternehmen messen Margen, Durchlaufzeiten, Fehlerquoten, Termintreue, Auslastung und Fluktuation. Eine Größe können sie bisher nicht messen: die Zuverlässigkeit der Schnittstellen im Unternehmen; und ausgerechnet davon hängt (fast) alles andere ab. Eine einzige Frage reicht: "Bekommen Sie, was Sie brauchen, um selbst gute Arbeit machen zu können?" Produkte und Leistungen entstehen nicht in einzelnen Abteilungen, sondern in einer Kette von Übergaben an den Schnittstellen zwischen den Abteilungen. Ob eine Abteilung ihre Aufgabe erledigt hat, wird an vielen Stellen gemessen. Ob die nächste damit weiterarbeiten kann, bislang an keiner. Erledigt ist aber nicht dasselbe wie brauchbar. Das ist keine Frage von Sorgfalt oder gutem Willen. Die Prozesse sind beschrieben, die Ziele gesetzt, die Berichte werden geliefert, und alle tun mit hoher Leistungsbereitschaft, was von ihnen erwartet wird. Und dennoch ist die Realität geprägt von Nacharbeit, Wartezeiten und Eskalationen in endlosen Meetings. Es fehlt bislang schlicht ein Instrument, um die Zusammenarbeit unabhängig von Projekten unternehmensweit zu managen und zu messen. Die eine Kennzahl, die bisher fehlte: Relynk schließt diese Lücke mit einer Methode, die im Umgang mit externen Kunden längst selbstverständlich ist. So wie Kunden mit dem Net Promoter Score ihre Zufriedenheit ausdrücken, bewertet mit Relynk jede Abteilung die Zuverlässigkeit der Zuarbeit ihrer internen Zuliefer-Abteilungen. Fair und transparent, denn der Bewertung geht eine Vereinbarung voraus: die Kunden-Abteilung sagt, was sie braucht und woran sie erkennen würde, ob sie es bekommen hat. Beide Seiten stimmen sich darüber ab, bis die Zuliefer-Abteilung zustimmen kann, oder aber deutlich wird, dass für eine Anforderung Ressourcen und Kapazitäten fehlen. Daraus entsteht der Relynk-Score: die Kennzahl für die Zuverlässigkeit der Zusammenarbeit an allen Schnittstellen im Unternehmen. Was der Net Promoter Score für die Beziehung zum Kunden ist, ist der Relynk-Score für die Beziehungen im Unternehmen. So wird die Zuverlässigkeit aller Schnittstellen ungefiltert sichtbar, denn die Bewertung kommt von denen, die es beurteilen können: den internen Kunden. Sie wird in Echtzeit messbar, sodass genug Zeit zum Nachsteuern bleibt. Und es wird beziffert, wo im Alltag Zusatzaufwand und Zeitverzug entstehen, lange bevor die externen Kunden es mitbekommen. Auch die Mitarbeiter gewinnen: Mit Relynk erhalten Mitarbeiter Gehör für das, was sie von anderen brauchen, ohne jemanden anprangern zu müssen. Sie arbeiten nach vereinbarten Erwartungen statt nach Zurufen; und sind auch nicht mehr vom Bauchgefühl ihres Chefs abhängig. Alle haben etwas davon. Und anders als in den leider so üblichen Status-Runden und Eskalations-Meetings steht mit Relynk nie eine einzelne Person im Fokus. Bewertet wird stets anonym auf Abteilungsebene. Dann kann die Abteilung ihre Zuarbeit verbessern, lange bevor es zu einem Konflikt kommt.
tredition
978-3-384-98114-1

