Rechtsrahmen zur Regulierung der Wasserstoffnetze

Vorschläge für eine unionsrechtliche Zugangs-, Entgelt- und Entflechtungsregulierung
Wie lässt sich Regulierung als marktkonstitutiver Katalysator nutzen? Im Wasserstoffsektor entspringt dieser Regulierungsbedarf nicht nur der intendierten Binnenmarktgenese, sondern auch dem Ziel der Dekarbonisierung des Energiesystems. Ausgehend von der Regulierungstheorie deduziert die Untersuchung rechtsökonomisch fundierte Indikatoren für eine Steuerung der Leitungsmonopole. Die Analyse der Trias aus Zugang, Entgelt und Entflechtung orientiert sich an kartellrechtlichen Determinanten und entwickelt unter Fortführung der RL (EU) 2024/1788 innovative Konzepte zur Steuerung des Markthochlaufs de lege ferenda. Damit bietet die Arbeit Gesetzgebern, Behörden und der Praxis ein essentielles Instrumentarium für die Energiewende.
November 2026, ca. 436 Seiten, Kartell- und Regulierungsrecht, Bd. 51, Deutsch
Nomos Verlags GmbH
978-3-7560-2660-9

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