Quecksilber, Karst und Klöppelspitzen

Das Bergwerk Idrija im internationalen Kontext während der frühen Neuzeit

Quecksilber wird überwiegend durch die Erhitzung von Zinnober gewonnen. Dieser kommt nur an wenigen Stellen der Erde in abbauwürdigen Mengen vor. Die historisch bedeutendsten Lagerstätten liegen in Almadén (Spanien), Idrija (Slowenien) und Huancavelica (Peru). Im 16. Jahrhundert gewann Quecksilber als Hilfsmittel für die Gewinnung von Silber in den spanischen Kolonien Amerikas enorme Bedeutung. Der Verfasser schildert die internationalen Verflechtungen des Metallabbaus mit dem Augenmerk auf Idrija und wertet dafür bisher kaum berücksichtigte Archivbestände aus. Im Vordergrund der Studie stehen der Bergbau, die Gefahren der Produktion von Quecksilber sowie die medizinische Versorgung und das soziale Leben der Bevölkerung.

September 2026, 383 Seiten, Brill Österreich Ges.m.b.H., Deutsch
Boehlau Verlag
978-3-205-22427-3

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