Prozessorientierte Ergebnissteuerung in reifen Industrien und Produktionsnetzwerken

Das Beispiel der Motorenfertigung

Durch Nachweis ihrer Effizienz gewinnt die Prozessorientierung als Rationalisierungsmethode zunehmend an Bedeutung. Wesentliche Elemente dabei sind die Delegation von Prozessverantwortung an Mitarbeiter und die Einbindung von Lieferanten-Leistungen in die Ergebnissteuerung. In einem ersten Schritt entwirft Manfred Heuser am Beispiel eines Motorenwerkes ein Steuerungskonzept für ein Prozessmanagement und Controlling, das auf Facharbeiter-Teams aufbaut, die ihre Arbeitsergebnisse in Bezug auf Qualität, Kosten und Zeitverbrauch selbst steuern. In einem zweiten Schritt entwickelt der Autor einen Lösungsansatz, der Motorenwerke geschäftlich und organisatorisch in heterogene Netzwerke einbindet, Lieferungen und Leistungen der Netzwerkpartner miteinander verknüpft und deren gemeinsames Ergebnis ausweist. Die Praxisrelevanz der Arbeit von Herrn Heuser wird durch die Verleihung des Controllerpreises 2001 unterstrichen.

Juni 2002, ca. 344 Seiten, Schriftenreihe für Controlling und Unternehmensführung/Edition Österreichisches Controller-Institut, Deutsch
Deutscher Universitätsverlag
978-3-8244-0642-5

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