Entwicklungsstand des Controlling

System, Kontext und Effizienz

Es ist allgemein anerkannt, daß Controlling ein Instrument zur Stärkung der Wettbewerbs­ fähigkeit von Unternehmen ist. Ob und in welcher Gestalt Controlling in der Unternehmens­ praxis zur Anwendung kommt und welche Wirkungen von Controlling ausgehen, konnte bislang nur auf dem Weg der Vermutung beurteilt werden. Dies gilt insbesondere für den österreichischen Wirtschaftsraum. Information lag nur vereinzelt und wenn, dann in un­ systematischer Form vor. Vor diesem Hintergrund hat sich Dr. Rita Niedermayr mit der vorliegenden Arbeit die Aufgabe gestellt, die Umsetzung des Controlling auf dem Weg der Empirie zu untersuchen. Im Mittelpunkt der Betrachtung stehen der Entwicklungsstand und die Effizienz des Controlling in einem repräsentativen Querschnitt österreichischer Unternehmen. Im Sinne der theoriegeleiteten empirischen Forschung baut die Arbeit auf zwei Eckpfeilern auf: einem konzeptionellen Bezugsrahmen und einer umfassenden empirischen Erhebung. Der konzeptionelle Bezugsrahmen ist ein Instrument zur Beurteilung des Entwicklungsstandes des Controlling. Er spannt einen weiten Bogen über den Systemzusammenhang, den Kontext bis hin zur Effizienz des Controlling und eignet sich zur Diagnose des Controlling in der Unternehmenspraxis. Die empirische Erhebung liefert darauf aufbauend Information über die Leistungsfähigkeit bereits realisierter Controllingansätze.

Januar 1994, ca. 452 Seiten, Schriftenreihe für Controlling und Unternehmensführung/Edition Österreichisches Controller-Institut, Deutsch
Deutscher Universitätsverlag
978-3-8244-0218-2

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