Prekärer Konsum

Literatur- und Kulturgeschichte einer intrikaten Konjunktion

Konsum und Prekarität erweisen sich im langen 19. Jahrhundert als eng verflochtene kulturelle, soziale und ästhetische Dynamiken. Aus literaturwissenschaftlichen, soziologischen und (ökonomie-)historischen Perspektiven analysieren die Beiträge, wie prekäre Konsumpraktiken soziale Distinktion strukturieren, Geschlechterordnungen destabilisieren und neue Formen ökonomischer Unsicherheit hervorbringen. Sichtbar wird, wie literarische Texte diese Spannungen narrativ modellieren, theoretische Blindstellen der Ökonomie freilegen und prekäre Handlungsspielräume ästhetisch erproben. Mit Beiträgen von Till Breyer | Martha Burkart | Antonia Eder | Anne Enderwitz | Conrad Fischer | Bernhard Kleeberg | Andreas Langenohl | Gabriele Michalitsch | Kirsten Von Hagen | Christine Weder | Lisa Wille

April 2026, 265 Seiten, Litterae, Bd. 267, Deutsch
Nomos Verlags GmbH
978-3-98858-126-6

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