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Ästhetik im Horizont der Freiheit

Schiller, Adorno und die Aporien der Moderne

Die vorliegende Arbeit untersucht die aporetischen Strukturen einer von Schiller entworfenen Politik des Schönen. In Auseinandersetzung mit Hobbes, Rousseau und Kant analysiert sie die Problematik und Krise der Repräsentation und leitet anschließend aus Schillers später Tragödientheorie eine idealistische Überspannung des Erhabenen ab, die das Scheitern einer im Grunde aussichtslosen Anthropopoiesis bezeugt - ein Scheitern, das Adorno erneut produktiv zu machen versucht. Obwohl Adorno eine positive Anthropologie verweigert, halten seine aporetischen Konstruktionen an Schillers Frage nach dem Menschen im "vollen Sinn des Wortes" negativ fest.

Dezember 2025, 643 Seiten, Litterae, Bd. 265, Deutsch
Nomos Verlags GmbH
978-3-98858-092-4

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