Politische Transaktionskosten in der Demokratie

Das unter dem Stichwort «Politikverdrossenheit» in der Öffentlichkeit diskutierte Phänomen der Unzufriedenheit der Bürger mit den Ergebnissen und Verfahren des demokratischen Institutionengefüges scheint keine kurzfristige Verstimmung der Bürger zu sein, sondern auf grundlegende institutionelle Defizite hinzudeuten. In welcher Weise sollte die Verfassung im Sinne der Bürger einer Demokratie verändert werden, damit kollektives Handeln zu effizienteren Ergebnissen führt? Auf der Grundlage des Ansatzes politischer Transaktionskosten analysiert der Autor die Institution Demokratie und entwickelt hieraus Ansätze für Reformen: die Intensivierung des Wettbewerbs auf politischen Märkten durch Elemente direkter Demokratie, eine differenziertere Präferenzäußerung durch innovative Abstimmungsverfahren sowie eine funktionale Orientierung von Bereitstellungseinheiten.

Oktober 2004, ca. 308 Seiten, Deutsch
Peter Lang
978-3-631-53141-9

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