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Meinungsmacher mit dunkler Vergangenheit

Die Heimatpresse in Bayern von 1945 bis 1962 am Beispiel der Passauer Neuen Presse und der Mittelbayerischen Zeitung

Aus welchem politischen Umfeld stammten Ende 1945 die Redakteure, die die Seiten der neu gegründeten Tagespresse füllten? Die NS-Kontinuitäten bei Zeitungsjournalisten sind für die Heimatpresse in Bayern bislang kaum untersucht. Redakteure gaben meist an, während der NS-Zeit im Widerstand gewesen zu sein. Jedoch wirft ein Vergleich der Entwicklung der größten Zeitungen von Niederbayern und der Oberpfalz, der "Passauer Neuen Presse" und der "Mittelbayerischen Zeitung" aus Regensburg, einen Schatten auf die keineswegs unbelastete Heimatpresse der Nachkriegszeit. Beide Medien prägten die öffentliche Diskussion über die NS-Zeit und die Richtung der gesellschaftlichen Vergangenheitsbewältigung. Welche Rolle spielten dabei ehemalige NS-Propagandisten? Die mit dem Nachwuchsförderpreis des Vereins für Ostbairische Heimatforschung ausgezeichnete Dissertation geht diesen Fragen nach

März 2025, 480 Seiten, Bayerische Geschichte, Deutsch
Pustet, Friedrich GmbH
978-3-7917-3556-6

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