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Kryptoökonomie

Über den inneren Wert von Konsens

Das Verständnis der Kryptoökonomie ist keine technische Nische, sondern eine Frage der strategischen Souveränität im 21. Jahrhundert. Diese Monografie untersucht die Kryptoökonomie als interdisziplinäres Feld, das Prinzipien der Spieltheorie, Informatik und Thermodynamik miteinander verknüpft. Dabei werden Parallelen zwischen den emergenten Mustern biologischer Selbstorganisation und der technischen Resilienz genehmigungsfreier Netzwerke gezogen. Der Wert des Konsenses ergibt sich aus der Bindung gemeinschaftlich bereitgestellter Ressourcen. Kryptoökonomie wird hier als wissenschaftliche Disziplin begriffen, die menschliches Verhalten innerhalb dezentraler Systeme durch gezielte Anreizstrukturen steuert und dabei auf zentrale institutionelle Instanzen verzichtet. Darauf aufbauend werden Smart Contracts, DeFi, Tokenisierung, Skalierungslösungen und dezentrale autonome Organisationen als Bausteine neuer Koordinationsformen diskutiert. Doch dieses Buch beleuchtet nicht nur technische Details, sondern zeigt, warum genehmigungsfreie Konsensprotokolle ein neues Organisationsprinzip sozialer Kooperation darstellen. Ähnlich wie der Buchdruck, der ab dem 16. Jahrhundert die Demokratisierung von Wissen förderte, ebnen genehmigungsfreie Blockchain-Protokolle wie Bitcoin oder Ethereum den Weg zu einer dezentralen Gesellschaftsform, in der Offenheit, Neutralität und Zensurresistenz dominieren, um postdemokratische Strukturen zu transformieren. Eine besondere Rolle spielt die Energiekopplung des Bitcoin-Netzwerks, da diese zu einer Senkung der Zeitpräferenz führt und somit zu einem nachhaltigen Wirtschaftsmodell beiträgt. Darüber hinaus wird die Blockchain-Technologie als Instrument zur Verwaltung künstlicher Intelligenz sowie im Rahmen geopolitischer Sicherheitsstrategien erörtert, insbesondere im Spannungsfeld zwischen digitaler Souveränität und digitalem Zentralbankgeld (CBDC). Ein Nachschlagewerk mit den wichtigsten Referenzen aus Wissenschaft und Industrie.

Februar 2026, ca. 264 Seiten, Deutsch
BoD - Books on Demand
978-3-8192-9316-0

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