Hybrider Rechtsextremismus

Hegemonie und Eskapismus in (extrem) rechten Netzwerken, Kulturen und Narrativen

Rechtsextremismus ist durch eine Doppelbewegung gekennzeichnet: Einerseits will er hegemonial werden, die politische Macht erobern und die liberale Gesellschaftsordnung umgestalten. Andererseits gehören auch der Ausstieg aus der Gesellschaft und die Flucht in eskapistische Alternativwelten zum Kern extrem rechter Alltagspraktiken. Beide Tendenzen zeigen sich auch in rechten Narrativen und hybriden Strategien, die je nach gesellschaftlichem Klima und diskursiven Rahmenbedingungen justiert werden. Die Beiträger*innen analysieren diese Vielgestaltigkeit anhand aktueller Phänomene und zeigen, wie die extreme Rechte Widersprüche durch zielgruppenspezifische Ansprachen und komplementäre Angebote bearbeitet und überbrückt.

März 2026, 330 Seiten, Kartoniert, Rechtsextremismus und Rechtspopulismus, Bd. 09, Deutsch
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978-3-8376-7992-2

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