Grünes Wettbewerbsrecht?

Zur Förderung von Nachhaltigkeit und Eindämmung von Greenwashing durch Kartellrecht
Die Arbeit untersucht die kartellrechtliche Bewertung von Nachhaltigkeitskooperationen und das Spannungsverhältnis zwischen Nachhaltigkeitszielen und Wettbewerbsschutz. Sie zeigt, dass Kooperationen etwa für Klimaschutz, Ressourcenschonung, Tierwohl oder faire Arbeitsbedingungen effizient und teilweise notwendig sein können, zugleich aber wettbewerbsbeschränkende Wirkungen entfalten und Greenwashing begünstigen können. Neben Art. 101 AEUV werden verschiedene Lösungsansätze wie eine Bereichsausnahme, eine Nachhaltigkeits-GVO und eine erweiterte Anwendung der Einzelfreistellung untersucht. Ein internationaler Vergleich mit Österreich, den Niederlanden, dem Vereinigten Königreich und Griechenland zeigt unterschiedliche Modelle.
November 2026, ca. 263 Seiten, Schriftenreihe des Zentrums für Europäische Rechtspolitik an der Universität Bremen (Zerp), Bd. 84, Deutsch
Nomos Verlags GmbH
978-3-7560-2735-4

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