"Geschlechtsspezifische" und "gegen die sexuelle Orientierung gerichtete" Beweggründe

Eine Analyse des Gesetzes zur Überarbeitung des Sanktionenrechts im Bereich der Strafzumessung

Die vorliegende Arbeit analysiert die "geschlechtsspezifischen" und "gegen die sexuelle Orientierung gerichteten" Beweggründe, die durch das Gesetz zur Überarbeitung des Sanktionenrechts in § 46 Abs. 2 S. 2 StGB eingefügt wurden. Dabei werden die Begriffe unter anderem im Lichte europa- und völkerrechtlicher Vorgaben ausgelegt und ermittelt, inwieweit strafzumessungsrelevante Bestimmungen durch die Gesetzesänderung umgesetzt werden. Im Mittelpunkt steht schließlich die Frage, ob die neu normierten Beweggründe zu einer stärkeren Berücksichtigung in der Praxis führen können. Hierzu werden verschiedene Strafzumessungsstudien zur Hasskriminalität miteinander verglichen und mögliche Probleme im Umgang mit den Beweggründen aufgezeigt.

Dezember 2026, ca. 370 Seiten, Schriften zur Gleichstellung, Bd. 62, Deutsch
Nomos Verlags GmbH
978-3-7560-2792-7

Weitere Titel zum Thema