Fremdkapitalkosten, Bonitätsrisiken und optimale Kapitalstruktur

Die Bemessung fairer Risikoprämien ist ein Kernproblem der Unternehmensfinanzierung, das auch im Mittelpunkt der aktuellen bankbetrieblichen Diskussion zur internen Kreditrisikosteuerung steht. Innerhalb eines dynamischen Modellrahmens analysiert Marliese Uhrig-Homburg die Zusammenhänge zwischen dem Bonitätsrisiko und der fairen Prämie für die Übernahme dieses Risikos mit optionspreistheoretischen Methoden. Sie leitet weitgehend modellfreie Aussagen über die Beziehungen zwischen Bonitätsrisiken und Risikoprämien ab und präsentiert eine integrierende Analyse der beiden verbreitetsten Ansätze zur Erfassung von Bonitätsrisiken. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung einer neuen Theorie der Risikostruktur der Zinssätze, die neben Überschuldung auch Zahlungsunfähigkeit als eigenständige Insolvenzursache erfasst. Hieraus ergeben sich zahlreiche neue Erkenntnisse bezüglich der optimalen Kapitalstruktur.

September 2001, ca. 260 Seiten, Beiträge zur betriebswirtschaftlichen Forschung, Bd. 92, Deutsch
Deutscher Universitätsverlag
978-3-8244-9069-1

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