Transhumanismus in der Science Fiction

Eine Textanalyse, Band 3

Was geschieht, wenn der Mensch sich selbst überwindet? Der dritte Band von Transhumanismus in der Science-Fiction - Eine Textanalyse führt die Leser mitten hinein in die literarischen und philosophischen Grenzbereiche zwischen Mensch und Maschine, Geist und Algorithmus, Leben und technischer Replikation. Während Band 1 die historischen und theoretischen Grundlagen des Transhumanismus erschloss und Band 2 exemplarische Erzählmodelle zwischen Utopie und Dystopie untersuchte, richtet Band 3 den Blick auf die poetische Tiefenschicht der Science-Fiction: auf jene Texte, in denen das Menschliche selbst zur variablen Größe wird - austauschbar, programmierbar, optimierbar. In präzisen literaturwissenschaftlichen Analysen werden Motive wie Bewusstseinstransfer, kybernetische Evolution, posthumane Identität und die Ästhetik künstlicher Intelligenz entfaltet. Dabei zeigt sich die Science-Fiction als Spiegel einer Zivilisation, die ihre Zukunft nicht länger nur denkt, sondern zu konstruieren beginnt. Der Band verbindet wissenschaftliche Strenge mit essayistischer Klarheit und versteht sich zugleich als Beitrag zu einer neuen Anthropologie des Digitalen - einer, die fragt, was vom Menschen bleibt, wenn seine Schöpfungen beginnen, ihn zu übertreffen.

mars 2026, 236 pages, Allemand
Pegasus Bücher
978-3-9826674-8-5

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