Transhumanismus in der Science Fiction

Eine Textanalyse Band 5

Band 5 der Reihe Transhumanismus in der Science-Fiction zieht Bilanz: Nicht als Fortschrittsversprechen, sondern als literarische Selbstbefragung. Von den proto-posthumanistischen Entwürfen der 1960er-Jahre über Cyberpunk, Upload-Fantasien und KI-Gesellschaften bis zu den ethischen Zukunftsentwürfen der Gegenwart zeigt dieser Band, wie Science-Fiction den Transhumanismus nie gefeiert, sondern kritisch erprobt hat. Im Zentrum steht die Verschiebung des Menschenbildes. Vom optimierten Subjekt über seine technologische Entgrenzung hin zu Formen posthumaner Koexistenz und systemischer Verantwortung. Intelligenz, Körper, Bewusstsein und Macht erscheinen dabei nicht als Lösungen, sondern als offene Fragen. Band 5 versteht Transhumanismus nicht als Ziel, sondern als kulturellen Denkraum - und Science-Fiction als sein präzisestes Reflexionsmedium. Ein Abschluss, der nicht beantwortet, was der Mensch werden soll, sondern fragt, wie Menschen, Maschinen und andere Intelligenzen künftig gemeinsam Bedeutung erzeugen können.

mars 2026, 240 pages, Allemand
Pegasus Bücher
978-3-912399-01-1

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