Totalitarismus im Land der Freiheit?
Studienarbeit aus dem Jahr 2026 im Fachbereich Jura - Sonstiges, Note: 15 Punkte = 1,0, Georg-August-Universität Göttingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Die amerikanische Demokratie, einst Symbol und Ideal der neuzeitlichen Freiheit schlechthin, steht unfraglich unter Druck. Die zweite Amtszeit Donald J. Trumps zeichnet sich durch eine systematische Machtakkumulation, politische Polarisierung und rechtsstaatlicher Deformation aus. Die politische Analyse vermag die mitunter rasanten Entwicklungen nur schwer zu fassen, sodass der Rückgriff auf altbewährte Konzepte jedenfalls nicht fernliegend erscheint. Anhand der Jahrhundertwerke "Elemente und Ursprünge Totaler Herrschaft" (Hannah Arendt) und "Der Doppelstaat" (Ernst Fraenkel) wendet sich diese Arbeit der staats- und demokratietheoretischen Frage zu, ob die Vereinigten Staaten bereits Züge totalitärer Herrschaft zeigen oder ob sich die gegenwärtigen Entwicklungen treffender als "bloße" demokratische Erosionsprozesse beschreiben lassen. Eine differenzierte Analyse der politischen Entwicklungen in den USA, die die Erklärungskraft klassischer Totalitarismustheorien auslotet, ihre Grenzen aufzeigt und den Blick für neue Formen demokratischen Verfalls schärft. Der Autor studiert Rechtswissenschaften an der Georg-August-Universität Göttingen. Die Arbeit wurde mit 15 Punkten bewertet.
Grin Verlag
978-3-389-19735-6

