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Rasende Zerstörung

Wirtschaftliche, politische und psychosoziale Folgen der Kriegsvorbereitung

Mit Texten von Patrik Baab, Rudolph Bauer, Wolfgang Bittner, Eva Borst, Klaus-Jürgen Bruder, Almuth Bruder-Bezzel, Günther Burbach, Eugen Drewermann, Wolfgang Effenberger, Magda von Garrel, Uli Gellermann, Annette Groth, Hannes Hofbauer, Wolfgang Krieger, Benjamin Lemke, Günter Rexilius, Michael Schneider, Manfred Sohn, Conny Stahmer-Weinandy, Ursula Vogt und Norbert Wohlfahrt Im Zentrum des Bandes steht die Kritik an der "rasenden Zerstörung" menschlicher Lebensbedingungen in Europa und weltweit. Zunehmend fallen diese den Kriegsvorbereitungen zum Opfer, die mittlerweile alle gesellschaftlichen Bereiche erfasst haben. Das zeigt sich im Gesundheitswesen genauso wie in der Verkehrspolitik und im Schulwesen. Staatliche Belange werden den Bedürfnissen der Kriegswirtschaft untergeordnet. Rückblickend lassen sich die restriktiven Maßnahmen in Zeiten der Corona-Krise als eine Art Generalprobe interpretieren - für die Anpassung aller Lebensbereiche an autoritär verordnete Vorgaben und die Durchsetzung einer militärischen Logik. Infrastruktur wird auf Kriegstauglichkeit ausgerichtet. Bildung, Medizin und Psychologie sollen sich auf die Vorbereitung und Unterstützung eines Ernstfalls einstellen. Die Bevölkerung stimmt man damit mental und sozial auf ein autoritäres System ein. Selbst wenn es zu keinem großen Krieg in Mitteleuropa kommt, bliebe eine verarmte, verängstigte und autoritätsgläubige Gesellschaft zurück. Dieses Buch ist ein Plädoyer dafür, Grundrechte und Demokratie nicht als gegeben hinzunehmen, sondern sie jeden Tag neu zu verteidigen.

juillet 2026, env. 224 pages, Allemand
Promedia
978-3-85371-567-3

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