Payment for Order Flow im europäischen Finanzmarktrecht

Zuwendungen für die Weiterleitung von Wertpapieraufträgen bergen die Gefahr von Interessenkonflikten und können das gute Funktionieren des Markts für Wertpapierdienstleistungen stören. Doch kann dieser Befund, der gleichermaßen für Zuwendungen im Allgemeinen gilt, das spezielle Verbot von Payment for Order Flow rechtfertigen? Die Arbeit zeigt: Für die besonderen Gefahren von Payment for Order Flow hält der allgemeine Rechtsrahmen für Zuwendungen bereits ausreichende Regelungen bereit. Ein generelles Verbot verhindert hingegen wertungsgerechte Lösungen im Einzelfall. Die mit Art. 39a MiFIR bezweckte Stärkung des Anlegerschutzes im Online-Brokerage hätte eher durch eine Förderung des Wettbewerbs um Privatkundenaufträge erreicht werden können.

novembre 2026, env. 359 pages, Studien zum Bank-, Börsen- und Kapitalmarktrecht, Bd. 88, Allemand
Nomos Verlags GmbH
978-3-7560-2484-1

Autres titres de la collection: Studien zum Bank-, Börsen- und Kapitalmarktrecht

Afficher tout

Autres titres sur ce thème