KI - Vom Werkzeug zum Akteur

Ein Dialog über maschinelles Denken, gesellschaftliche Macht und die Zukunft menschlicher Arbeit

Was geschieht, wenn künstliche Intelligenz nicht länger nur Werkzeug ist, sondern zunehmend selbstständig plant, entscheidet und handelt? Dieses Buch dokumentiert einen fortlaufenden Dialog zwischen einem Unternehmer und ChatGPT. Ausgangspunkt ist eine Frage nach der Funktionsweise selbstlernender Systeme. Daraus entwickelt sich eine weitreichende Auseinandersetzung mit maschinellem Denken, Bewusstsein und Kooperation, den Risiken hoch entwickelter KI sowie den Veränderungen von Arbeit, Wirtschaft und gesellschaftlicher Macht. Im Mittelpunkt steht die Entstehung einer agentischen Gesellschaft: einer Gesellschaft, in der KI-Systeme nicht nur Informationen liefern, sondern Aufgaben koordinieren, Prozesse steuern und menschliche Handlungsmöglichkeiten erweitern. Der Dialog untersucht, welche Abhängigkeiten daraus entstehen, wie sich wirtschaftliche Macht verschiebt und welche Chancen Europa, industrielle Unternehmen und insbesondere das Bildungswesen noch besitzen. Das Buch präsentiert kein abgeschlossenes Zukunftsmodell. Es macht vielmehr seinen eigenen Entstehungsprozess sichtbar. Die Fragen des Autors eröffnen die Kapitel; die Antworten der KI ordnen ein, entwickeln Gedanken weiter und werden zugleich kritisch geprüft. So entsteht ein Werk über künstliche Intelligenz, das deren Möglichkeiten weder pauschal verteufelt noch unreflektiert idealisiert.

octobre 2026, env. 128 pages, Allemand
BoD - Books on Demand
978-3-6967-8254-2

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