Commander aujourd'hui : Schweizerische Zivilprozessordnung (Art. 1–352 ZPO sowie Art. 400–408 ZPO)

Im Abgang ein Hauch von Schwefel

Reaktionäres vom Tage. Acta diurna 2020-2021

Aus dem Schwefeldunst der politisch Unberührbaren wirft uns Michael Klonovsky seinen finalen Band der "Acta diurna" entgegen. Es ist ein allerletztes, orgasmisches Aufbäumen der spitzesten Feder Deutschlands gegen den allesverschlingenden Zeitgeist der "Anywheres" und Annegrets, der Gretas und Schwabs dieser Welt. Man wird einem die Acta einmal mit einem Stück Brie und einem guten Schluck 2015er Château Margaux reichen müssen, so erlesen sind Klonovskys gesammelte Perlen, die, nimmt man alle Bände zusammen, nahezu eine Dekade bundesrepublikanischer Schwindsucht abbilden und - um des Zeitgeistes Willen - diesmal vor die "Umweltsäue" und andere "Deplorables" geworfen werden mussten. Was jetzt schon als gesichert gelten kann: Die "Acta diurna" werden vortrefflich reifen und den Leser auch in vielen Monden mit immer neuen Aromen am Gaumen streicheln. Immer vorausgesetzt natürlich, dass sie nicht in der Zwischenzeit dem Sauberkeitsfimmel irgendeiner Annetta zum Opfer gefallen sind. Gott vergelt's!

juillet 2022, 481 pages, Edition Sonderwege, Allemand
Manuscriptum Verlagsbuchh
978-3-948075-40-8

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