Haftungsverschonung im Anstellungsvertrag des Vorstands

Möglichkeit selbstbeschränkender Bindungen des Aufsichtsrats mit Bezug zu Entscheidungen im Zusammenhang mit der Durchsetzung der Vorstandshaftung

Die Autorin befasst sich in der vorliegenden Untersuchung mit der Frage, ob und inwieweit der Aufsichtsrat einer Aktiengesellschaft selbstbindende Vereinbarungen mit Blick auf die Haftung von Vorstandsmitgliedern eingehen kann. Hierbei werden zunächst die Grundzüge der in § 93 Abs. 2 Satz 1 AktG kodifizierten Vorstandshaftung einschließlich des ARAG-Urteils des Bundesgerichtshofs sowie der Ansatz einer fürsorgepflichtbasierten Regressreduzierung dargelegt. Sodann werden Möglichkeiten analysiert, auf die Entscheidungen des Aufsichtsrats über die Verfolgung von Schadensersatzansprüchen einerseits und über den Abschluss eines Vergleichs andererseits präjudiziell einzuwirken. Die Untersuchung schließt mit einer Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse.

juillet 2019, env. 338 pages, Europäische Hochschulschriften Recht, Bd. 6098, Allemand
Peter Lang
978-3-631-79428-9

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