Einführung und Synopse zum neuen Zahlungsdiensterecht
Zum Werk
Am 28.6.2023 wurde von der Europäischen Kommission ein Vorschlag für eine Verordnung über Zahlungsdienste im Binnenmarkt (PSR-E) veröffentlicht. Mit der formellen Annahme und Veröffentlichung im Amtsblatt der EU ist im ersten Halbjahr 2026 zu rechnen.
Ziel der VO ist ein vollharmonisiertes Recht zu den Zahlungsdiensten. Sie entwickelt die PSD1 und PSD2 (Zahlungsdienste-RL 1 und 2) konsequent weiter.
Ziele sind u.a.
- Minimierung der Betrugsrisiken, denen Verbraucher ausgesetzt sind und damit Stärkung des Vertrauens in die Integrität des Zahlungsverkehrs
- Beseitigung von Markthindernissen im Open-Banking-Bereich (zB unzureichende Schnittstellten)
- Befugnisse der Aufsichtsbehörden
- Chancengleichheit zwischen Banken und anderen Anbietern von Zahlungsdiensten
- Bessere Verfügbarkeit von Bargeld - Auszahlung ohne vorheriges Umsatzgeschäft
In einer ausführlichen Einleitung werden die Zusammenhänge zu weiteren Regelwerken auf EU-Ebene aufgezeigt, z.B. SEPA-VO mit den Änderungen zur Sofortüberweisung, VO zum digitalen Euro, FIDA und MICA-VO u.a.m.
Vorteile auf einen Blick
- Gegenüberstellung von altem und neuem Recht
- systematische Einführung zum Gesamtkomplex
Zielgruppe
Für Banken, Rechtsanwaltschaft, Richterschaft, Hochschullehrende, Studierende.
octobre 2026, env. 350 pages, Allemand
Beck, C H
978-3-406-83443-1
Beck, C H
978-3-406-83443-1

