Die Idee des unionalen Antidiskriminierungsrechts

Das Buch liefert einen präzisen Maßstab für die Auslegung des unionalen Antidiskriminierungsrechts und erleichtert damit die unionsrechtskonforme Lösung schwieriger Fälle. Es würdigt die maßgeblichen theoretischen Ansätze und rekonstruiert in fünf Judikaturstudien den Diskriminierungsbegriff des EuGH. Im Zentrum steht die These, dass die Diskriminierungsverbote nicht allein dem Persönlichkeitsschutz dienen, sondern vor allem die Märkte für Arbeit, Wohnen und Konsum so umgestalten sollen, dass soziale Teilhabe und persönliche Selbstentfaltung dort möglichst unabhängig von den geschützten Merkmalen sind. Die Untersuchung verbindet Privatrechtsdogmatik, Europarecht und politische Philosophie. Sie richtet sich an Wissenschaft und Praxis.

septembre 2026, env. 353 pages, Europäisches Privatrecht, Bd. 66, Allemand
Nomos Verlags GmbH
978-3-7560-4280-7

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