Die Darlegung der kartellbezogenen Einzeltransaktionen im Kartellschadensersatzprozess

Eine Untersuchung der Rechtslage des Kartellopfers nach Verlust oder Vernichtung seiner kartellbezogenen Transaktionsbelege

Kartellschadensersatzkläger stehen häufig vor dem Problem, den Erwerb kartellierter Ware nach Verlust oder Vernichtung ihrer Transaktionsbelege (Kaufverträge, Rechnungen etc.) nicht mehr lückenlos darlegen zu können. Wie ist es in derartigen Fällen um die Erfolgsaussichten der Klage bestellt? Zur Beantwortung dieser Frage untersucht der Autor, welche Anforderungen das deutsche Zivilprozessrecht an den klägerischen Vortrag stellt, ob dem Kartellopfer zivilrechtliche Aufklärungsinstrumente zur Verfügung stehen und ob die nationale Rechtslage mit dem unionsrechtlichen Effektivitätsgrundsatz vereinbar ist. Die Arbeit liefert einen praxisnahen Beitrag zur Durchsetzung von Kartellschadensersatzansprüchen bei lückenhafter Beleglage.

décembre 2026, env. 578 pages, Wirtschaftsrecht und Wirtschaftspolitik, Bd. 333, Allemand
Nomos Verlags GmbH
978-3-7560-2731-6

Autres titres de la collection: Wirtschaftsrecht und Wirtschaftspolitik

Afficher tout

Autres titres sur ce thème