Das MoPeG - Reformbedarf der §§5,6 GrEStG

Das MoPeG hat die Rechtsfähigkeit der GbR ausdrücklich verankert und das traditionelle Gesamthandsprinzip im Personengesellschaftsrecht aufgegeben. Dadurch entstehen erhebliche Fragen für die Steuervergünstigungen der §§ 5, 6 GrEStG, die weiterhin an die Gesamthand anknüpfen. Die Arbeit untersucht die historische Entwicklung des Begriffs und die Rechtsfähigkeit der GbR. Sie prüft, ob §§ 5, 6 GrEStG nach dem MoPeG noch sachgerecht angewendet werden können und ob die Privilegierung von Personengesellschaften gegenüber Kapitalgesellschaften mit Art. 3 GG vereinbar ist. Reformvorschläge aus Wissenschaft und BMF werden bewertet. Ergebnis ist, dass eine rechtsformneutrale Neugestaltung geboten ist.

septembre 2026, env. 110 pages, Young Academics: Rechtswissenschaft, Bd. 32, Allemand
Tectum Verlag
978-3-68900-695-2

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