Anlageberatung, Nachhaltigkeit und zivilrechtliche Haftung

Die europäische Nachhaltigkeitsregulierung verändert die Anlageberatung grundlegend. Das Werk analysiert umfassend, wie sich die Offenlegungsverordnung, die Taxonomieverordnung, die delegierte Verordnung (EU) 2021/1253 sowie die delegierte Richtlinie (EU) 2021/1269 auf die aufsichts- und zivilrechtlichen Pflichten bei der Anlageberatung auswirken. Es zeigt, dass Anlageempfehlungen zwar formal dem besten Kundeninteresse verpflichtet sind, dieses Gebot jedoch inhaltlich durch die genannten Nachhaltigkeitsrechtsakte auf aufsichts- und zivilrechtlicher Ebene ausgehöhlt wird. Zugleich werden die Konsequenzen des neuen Rechtsrahmens für die zivilrechtliche Anlageberatungshaftung ausbuchstabiert.

octobre 2026, env. 390 pages, Deutsches, Europäisches und Vergleichendes Wirtschaftsrecht, Bd. 149, Allemand
Nomos Verlags GmbH
978-3-7560-2669-2

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