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Fossile Fiktionen

Kohle als Energiequelle in der Literatur von 1850 bis zur Gegenwart
Herausgegeben von:
Villinger, Antonia

Die Klimakrise und die Forderung nach einer nachhaltigen Energiewende prägen die gesellschaftspolitischen Diskussionen. Vor dem Hintergrund gehen die Beiträge aus literatur- und kulturwissenschaftlicher Perspektive der Darstellung von Braun- und Steinkohle in der Literatur von 1850 bis zur Gegenwart nach. Angelehnt an die Energy und Environmental Humanities untersuchen sie die Präsentation fossiler Energien in unterschiedlichen Regionen (Ruhrgebiet, Lausitz, Schlesien) sowie in verschiedenen Gattungen wie der Familienzeitschrift "Die Gartenlaube", Reportagen oder Science-Fiction-Literatur. Als Wissensobjekt stößt Kohle Transformationen an, zugleich durchläuft sie selbst Veränderungen. Das zeigt sich in Texten von u.a. Annette von Droste-Hülshoff, Wolfgang Hilbig oder Jules Verne sowie in geologischen, stofflichen und ästhetischen Kohlekontexten. "Fossile Fiktionen" bietet somit einen Einblick in die literarische Auseinandersetzung mit fossilen Energien und deren kultureller Bedeutung.

Oktober 2025, 260 Seiten, Literatur und Ökonomie, Bd. 13, Deutsch
Brill | Fink
978-3-7705-6849-9

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