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Florenz und die Habsburger

Das Erbe der Medici

Die Toskana zählt zu den europäischen Sehnsuchts- und Schicksalsräumen. Fällt ihr Name, denkt man an Olivenhaine, Weinberge und Zypressenalleen, die den Weg durch sanft gewelltes Hügelland bahnen. Zugleich ist das Gebiet des historischen Großherzogtums uralter Kulturraum und einer der Maschinenräume europäischen Denkens und Kunstschaffens. Die Herrschaft von habsburgischen Großherzögen als Zweig Toskana des Hauses Österreich bildet das chronologische Bindeglied zwischen dem Regiment der Medici und dem Aufgehen des Landes im italienischen Einheitsstaat. Dabei diente das Land als Labor für fortschrittliche Entwicklungen, die in Florentiner Denkschulen ihren Ausgang genommen haben und durch aufgeklärte und weltoffene Regenten wie Großherzog Pietro Leopoldo, den späteren Kaiser Leopold II., als spezifisch toskanische Merkmale durch die Zeit getragen wurden.

Oktober 2025, 276 Seiten, Deutsch
Kral Gesellschaft m.b.H.
978-3-99103-347-9

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