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Flexible Normalität

Über die fragile Zugehörigkeit von cis Frauen und LSBTI-Personen zur extremen Rechten

Wer definiert, was 'normal' ist? Die (extreme) Rechte und ihr Verhältnis zur Normalität sind komplex: Auf den ersten Blick erscheint Normalität als inhärente Eigenschaft, die für ein 'gutes Leben' oder eine 'gesunde Nation' unverzichtbar ist. Was aber, wenn das 'Abnormale' Teil des rechten Kollektivs ist? Katrin Degen rekonstruiert einen solchen diskursiven Aushandlungsprozess anhand nicht-heteronormativer Akteur*innen im rechten Kontext und zeigt, dass diese ihre politische Aktivität nicht als Widerspruch beschreiben. Stattdessen passt sich die (extreme) Rechte auf ihre eigene Weise aktuellen Begebenheiten an - was bei der Entwicklung von Interventionen berücksichtigt werden sollte.

Januar 2024, 368 Seiten, Gender Studies, Deutsch
Transcript Verlag
978-3-8376-7079-0

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