Erbgut

Was von meiner Mutter bleibt

Was bleibt von einem Menschen – außer Erinnerungen? Nach dem Tod ihrer Mutter beginnt Marlen Hobrack, deren Nachlass zu durchforsten: Steppdecken, Teleshopping-Bestellungen, Vorräte, kleine Schätze und große Enttäuschungen. Daraus entsteht eine ebenso persönliche wie gesellschaftliche Spurensuche nach Herkunft, Scham, Konsum und den unsichtbaren Prägungen der Arbeiterklasse. Schonungslos ehrlich und literarisch präzise erzählt Hobrack von einer ambivalenten Mutter-Tochter-Beziehung und fragt, wie sich emotionale und soziale Muster über Generationen hinweg vererben.Ein bewegendes Memoir über das, was Familien wirklich hinterlassen.

August 2027, ca. 240 Seiten, Deutsch
Gräfe und Unzer
978-3-7589-0772-2

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