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Die Werke der Meister

Kritische Konfessionen

Dichten, Danken, Deuten, Denken - das sind vier Verhältnisse eines Textes zu dem, was mehr als Text sein soll und doch gleichfalls Text wird, das sind vier Formen der Autorschaft. Vielleicht auch vier Formen der Meisterschaft? Künstlerische Bescheidenheit ist - so hat es ein Weimarer Klassiker vermutet - nur Lumperei. Und falsche Bescheidenheit liegt oft in der Verweigerung des Werk-Begriffs. Jürgen Großes kritischer Rundgang scheut ihn dagegen nicht. Seine Frage lautet: Was unterscheidet das poetische vom religiösen, das religiöse vom hermeneutischen, das hermeneutische vom metaphysischen Werk? Wie zeigt sich hier Meisterschaft, und wo sollte man sie nicht suchen? Die Antworten finden sich in der Art des Fragens selbst. Sie verbindet vorsichtiges Tasten mit entschiedenem Urteil, opfert die Wahrheit nicht der Pointe, sucht nach dem objektiven Geltungsanspruch noch in der radikalsten Künstlersubjektivität. Die Kritischen Konfessionen werden so auch zum Werkbericht aus 40 Jahren aphoristischen Schreibens.

Februar 2026, 105 Seiten, Deutsch
Parodos Verlag
978-3-96824-047-3

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