Die Staatsangehörigkeit als Differenzierungskriterium
Die zentrale Funktion der Staatsangehörigkeit als Differenzierungskriterium zwischen Staatsangehörigen und anderen ist durch die Unionsbürgerschaft innerhalb der Europäischen Union deutlich eingeschränkt. Es werden oftmals historische Parallelen zwischen dieser Differenzierungsaufhebung und der deutschen föderalen Tradition gezogen. Die Arbeit untersucht die Entwicklung von Statuskategorien als Differenzierungskriterien zwischen Zugehörigen und Fremden vom 18. Jahrhundert bis zum Zollverein. Dabei deckt sie die vielschichtige Genealogie und heterogenen Traditionslinien der Differenzierungsfunktion der Staatsangehörigkeit auf. Daneben untersucht sie die historische Bewertung der Differenzierungswirkung und Strategien zu ihrer Überwindung. Dieser Titel erscheint auch Open Access.
Nomos
978-3-7560-2165-9

