Die Prozessführung des Gläubigers
Eine Untersuchung der originären Berechtigung des Gläubigers zur Führung von Prozessen über fremde Rechtspositionen in der Spezial- und Generalexekution
Das SchKG räumt dem Gläubiger mit den Anschluss-, den negativen Kollokations- und den Widerspruchsklagen das Recht ein, gegen Mitgläubiger und Dritte Zivilprozesse zu führen, um das schuldnerische Haftungssubstrat zu verteidigen.
Die vorliegende Dissertation untersucht die bis anhin ungeklärte zivilprozessuale Einordnung der entsprechenden Klageberechtigungen des Gläubigers. Das Ergebnis dieser Untersuchung - nämlich die Erkenntnis, dass eine Prozessstandschaft des Gläubigers vorliegt - wird anschliessend für verschiedene prozessuale Institute und praktische Problemstellungen verifiziert. Schwerpunkte bilden dabei die Streitgenossenschaft, die Intervention und Streitverkündung, das Beweisrecht, die Einredeordnung sowie die Rechtskraftwirkungen der resultierenden Urteile. Ihrem Forschungsansatz entsprechend richtet sich die vorliegende Arbeit sowohl an die Wissenschaft als auch an Praktiker und Gerichte.
März 2026, ca. 510 Seiten, Schriften zum Schweizerischen Zivilprozessrecht, Bd. 54, Deutsch
Dike
978-3-03891-869-1
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