Die Haftung für Unfälle mit autonomen Fahrzeugen

Diese Dissertation bietet Rechtssicherheit für alle Akteure der autonomen Mobilität – von Gesetzgebern über Hersteller bis zu Versicherungen. Sie zeigt, dass das bestehende Haftungsrecht bei Unfällen mit vollautonomen Fahrzeugen (SAE-Level 5) ausreichend Opferschutz gewährleistet, sodass tiefgreifende Gesetzesänderungen nicht erforderlich sind. Methodisch untersucht die Arbeit aus der Perspektive des Unfallopfers systematisch die Haftung von Halter, Nutzer und Hersteller und analysiert typische Unfallszenarien. Die Gefährdungshaftung des Halters nach § 7 StVG in Verbindung mit der Kfz-Pflichtversicherung bildet dabei auch künftig das Fundament des Haftungssystems.
Dezember 2026, ca. 373 Seiten, Heidelberger Schriften zum Wirtschaftsrecht und Europarecht, Bd. 124, Deutsch
Nomos
978-3-7560-3648-6

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