Die Fremdbeteiligung an anwaltlichen Berufsausübungsgesellschaften

Darf sich fremdes Kapital an einer Anwaltskanzlei beteiligen? Warum ist das Anwälten verboten, während Legal Tech-Dienstleister und Inkassounternehmen längst mit Investorenkapital arbeiten? Vor dem Hintergrund der großen BRAO-Reform und des Urteils des EuGH in der Rechtssache Halmer untersucht die Arbeit das Fremdbeteiligungsverbot an anwaltlichen Berufsausübungsgesellschaften. Sie ordnet die Frage rechtsvergleichend ein und wertet sowohl ausländische Modelle als auch die Regelungen der wirtschaftsnahen Berufe und der Heilberufe aus. Ein besonderer Schwerpunkt liegt darauf, wie sich eine Öffnung mit den anwaltlichen Grundpflichten vereinbaren lässt. Die Arbeit mündet in einen konkreten Vorschlag für ein maßvolles Öffnungsmodell.
November 2026, ca. 429 Seiten, Schriftenreihe des Instituts für Anwaltsrecht der Universität Köln, Bd. 107, Deutsch
Nomos Verlags GmbH
978-3-7560-2590-9

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