Die arbeitsrechtliche Treuepflicht des Bankangestellten bei Mitarbeitergeschäften

eine Analyse unter den Gesichtspunkten des Arbeits-, Finanzmarkt- und Insiderrechts
Umfassende Analyse der arbeits-, finanzmarkt-, insider- und datenschutzrechtlichen Grundlagen von Mitarbeitergeschäften
Vertiefte Darstellung der bankenspezifischen Treuepflicht sowie der Vorgaben nach Art. 27 FIDLEG und dem FINMA-Rundschreiben 2013/8
Systematische Einordnung von Interessenkonflikten und Insiderhandel bei privaten Wertpapiergeschäften von Bankangestellten
Praxisnahe Beurteilung bankinterner Beschränkungs- und Überwachungsmassnahmen
Private Wertpapiergeschäfte von Bankangestellten bewegen sich im Spannungsfeld zwischen individueller Anlagefreiheit, arbeitsrechtlicher Treuepflicht und den Anforderungen des Finanzmarkt- und Insiderrechts. Die vorliegende Dissertation untersucht, inwiefern die besondere Treuepflicht des Bankangestellten Beschränkungen und Überwachungsmassnahmen bei Mitarbeitergeschäften rechtfertigt. Ausgehend von den Grundlagen der arbeitsrechtlichen Treuepflicht werden deren bankenspezifische Ausprägungen, typische Interessenkonflikte sowie die aufsichts- und strafrechtlichen Grenzen privater Transaktionen analysiert. Einen Schwerpunkt bilden Art. 27 FIDLEG, das FINMA-Rundschreiben 2013/8, einschlägige Regelwerke der Selbstregulierung und die daraus folgenden Organisations- und Überwachungspflichten der Banken. Anhand ausgewählter Bestimmungen bankinterner Insiderreglemente wird schliesslich geprüft, wie weit Vorgaben zu Depots und Konten, Genehmigungs- und Meldepflichten, Haltefristen, Handelsbeschränkungen und Kontrollen reichen dürfen.
Dezember 2026, ca. 240 Seiten, broschiert, Schriften zum schweizerischen Arbeitsrecht, Bd. 91, 1. Auflage, Deutsch
Stämpfli Verlag AG
9783727230806

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