Der Deutsch-Herero-Krieg und das Völkerrecht

Die völkerrechtliche Haftung der Bundesrepublik Deutschland für das Vorgehen des Deutschen Reiches gegen die Herero in Deutsch-Südwestafrika im Jahre 1904 und ihre Durchsetzung vor einem nationalen Gericht

Der Hereroaufstand in Südwestafrika im Jahre 1904, in dessen Folge deutsche Soldaten Angehörige des Hererovolkes massenhaft in den Tod trieben, bildet seit der Unabhängigkeit Namibias 1990 die Grundlage für Versuche von Hererovertretern, von Deutschland Entschädigungszahlungen auf politischem Wege, daneben aber auch vor internationalen und US-amerikanischen Gerichten einzufordern. Aus diesem Anlass befasst sich vorliegendes Werk sowohl mit der völkerrechtlichen Haftung Deutschlands als auch mit den Erfolgsaussichten einer Entschädigungsklage vor einem US-amerikanischen Gericht. Beispielhaft wird dabei untersucht, inwieweit das Völkerrecht überhaupt zur Aufarbeitung von historischem Unrecht geeignet ist.

März 2009, ca. 536 Seiten, Schriften zum internationalen und zum öffentlichen Recht, Bd. 80, Deutsch
Peter Lang
978-3-631-58378-4

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