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Das Spannungsverhältnis zwischen Staatenimmunität, diplomatischer Immunität und Menschenrechten

Das Spannungsverhältnis zwischen Staatenimmunität, diplomatischer ...

Eine Analyse am Beispiel des Rechtsschutzes für ausgebeutetes Hauspersonal von Diplomaten, Botschaften und ständigen Missionen im Gaststaat Schweiz

Inhalt

Das Spannungsverh�ltnis zwischen staatlicher Souver�nit�t und dem Schutz des Menschen ist ein ungel�ster Brennpunkt des V�lkerrechts. Es manifestiert sich u.a. bei der Ausbeutung von Hauspersonal ausl�ndischer Missionen und Diplomaten: Dieses erh�lt im Gaststaat wegen der Immunit�t des Entsendelands und seiner Diplomaten keinen oder nur sehr l�ckenhaft Rechtsschutz. Das bedeutet zugleich, dass das Gastland menschenrechtliche Schutzpflichten nicht erf�llen und das Recht auf Zugang zu einem Gericht nicht sicherstellen kann. Die vorliegende Studie analysiert, wie und weshalb IGH, EGMR und UNO-Menschenrechtsausschuss im Verh�ltnis Staatenimmunit�t, diplomatische Immunit�t und Menschenrechte einen Vorrang der Immunit�ten anerkennen und so die weitgehende Wirkungslosigkeit der Menschenrechte in Kauf nehmen. Die Autorin zieht den Schluss, dass angesichts der V�lkerrechtsentwicklung ein echter Ausgleich zwischen Immunit�ten und Menschenrechten erforderlich ist und entwickelt hierf�r ein differenziertes Instrumentarium anhand von drei Ausgleichsans�tzen: (1) Der Pflicht des Gerichtsstaats, alternative Massnahmen zu treffen, (2) der menschenrechtskonformen Auslegung der Immunit�ten und des diplomatischen Rechts sowie (3) dem punktuellen Vorrang der Menschenrechte. Die Studie schl�gt zudem vor, welche Ausgleichsmassnahmen (z.B. politische Demarchen, Schlichtungsstelle, Gesetzgebung gegen Ausbeutung) Gerichte vom Gaststaat konkret einfordern sollen, damit dieser die Menschenrechte trotz Respektierung der Immunit�ten einh�lt.

Bibliografische Angaben

Januar 2015, 317 Seiten, Collection de droit international public / Beiträge zum Völkerrecht, Deutsch
Helbing & Lichtenhahn
978-3-7190-3610-2

Schlagworte

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