Das Jenaer Studium der Rechte im Dritten Reich

Zwischen Tradition und nationalsozialistischer Ideologie

Die im Dritten Reich durch Justizausbildungs- und Eckhardtsche Studienordnung veränderte Juristenausbildung bewirkte sowohl eine inhaltliche wie strukturelle Neukonzeption des Rechtsstudiums. Das Werk geht der Frage nach, wie sich das ¿ stets von Missklängen begleitete ¿ Reformwerk in der Praxis bewährte und welche Auswirkungen es auf die Juristenausbildung im Dritten Reich zeitigte. Beispielhaft wurden Lehrbücher und Vorlesungen an der Friedrich-Schiller-Universität Jena sowie die Erste juristische Staatsprüfung am Prüfungsamt I des Thüringischen Oberlandesgerichts ausgewertet. Im Ergebnis gilt, dass trotz äußerer Übernahme der Reformgedanken sich ¿ soweit fachbedingt möglich ¿ auch weiterhin Teile der bisherigen Ausbildungstradition erhalten konnten.

Mai 2013, ca. 228 Seiten, Deutsch
Peter Lang
978-3-631-64075-3

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