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Zwischen imperialem und persönlichem Anspruch

Der "Deutsche Frauenverein für Krankenpflege in den Kolonien" in Deutsch-Südwestafrika

Angesichts der Schwierigkeit, neue Fachkräfte zu gewinnen, sind die Rolle und der Wert der Krankenpflege heutzutage Inhalt zahlreicher Diskussionen. Doch auch zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren Themen wie Arbeitsumstände, Bezahlung und Wertschätzung dieser Berufsgruppe hochpolitisch. Und so wie heute waren es auch damals zum größten Teil Frauen, die den Pflegeberuf ergriffen. Mit Blick auf die Kolonie Deutsch-Südwestafrika (heute Namibia) im frühen 20. Jahrhundert eruiert Anne Roeske, welche Rolle der "Deutsche Frauenverein für Krankenpflege in den Kolonien" in den Imperialismusbestrebungen des Deutschen Kaiserreichs spielte. Dabei geht sie insbesondere folgenden Fragen auf den Grund: ¿ Welche Bedeutung hatte der Verein für die strategische Ausrichtung des Deutschen Kaiserreiches? ¿ Worin bestand die Aufgabe der Krankenschwestern? ¿ Und wie füllten sie die ihnen zugedachte Rolle aus?

April 2025, 109 Seiten, Reihe Wissenschaft (Mabuse), Bd. 133, Deutsch
Mabuse-Verlag GmbH
978-3-86321-747-1

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