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Wo Widerstand endet

Linke Zusammenarbeit mit Islamisten

Im Sommer 2024 ist es in vielen europäischen Städten plötzlich aufgetaucht: das rote Dreieck, ein islamistisches Kampfsymbol, das die Hamas benutzt, um Feinde zu markieren. Das war der Auslöser für Anna Bursians investigative Recherchereise. Die Expertin für Extremismus wertete geheime Chatgruppen aus, beobachtete Demonstrationen und Konferenzen und arbeitete in Archiven zu linken und propalästinensischen Bewegungen. Ins Zentrum ihrer Analyse rückten transnatio­nale Netzwerke wie Masar Badil und Samidoun, die unter dem Begriff 'Widerstand' eine politische Erzählung propagieren, in der bewaffnete islamistische Gruppen wie Hamas, Palästinensischer Islamischer Dschihad oder Hisbollah als legitime Akteure eines globalen antiimperialistischen Kampfes erscheinen - eine Erzählung, die seit dem 7. Oktober 2023 auch in autoritären linken Gruppierungen verbreitet wird. Warum entstehen solche Allianzen? Welche antifaschistischen Grundsätze werden dabei aufgegeben? Und welche politischen Folgen hat es, wenn der Kampf gegen Unterdrückung zur Rechtfertigung von Antisemitismus und Gewalt wird?

April 2026, ca. 180 Seiten, Deutsch
Rotpunktverlag
978-3-03973-088-9

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