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WIR SIND HIER

Erinnerung, Widerstand und der öffentliche Raum

Von Merseburg über Solingen bis München und Hanau: Wie kann eine Erinnerungskultur aussehen, die die Opfer rechtsextremer Gewalt angemessen würdigt? Wie kann und soll dieses Gedenken im öffentlichen Raum praktiziert werden und von wem? Der Interview- und Kunstband WIR SIND HIER ist ein eindringlicher und berührender Appell für aktives Gedenken in unseren Städten und die Wiederaneignung urbaner Räume durch neue Formen des Erinnerns und aktiven Einschreibens. WIR SIND HIER erweitert die bestehende digitale Kartografie rechtsextremer Gewalt in Deutschland, indem sie die Erfahrungen von Angehörigen und Freund*innen der Opfer in den Mittelpunkt rückt. Was als digitales Kunstprojekt begonnen hat, wird nun in Gesprächsform vertieft: In über 14 Einzelinterviews äußern Betroffene ihre Forderungen, Wünsche und Hoffnungen und bieten gleichzeitig neue Sichtweisen auf Orte rechtsextremen Terrors und von Polizeigewalt. Dieser Auftaktband für eine neue Reihe lädt Les*erinnen dazu ein, sich vorzustellen, wie Erinnerung als Form des Widerstands und des Wandels aussehen kann und sollte - von Straßen bis zu Denkmälern. WIR SIND HIER ist ein Projekt von Talya Feldman unter der Schirmherrschaft des Netzwerks Erinnern, Verändern, Aufklären (NEVA e. V.).

Dezember 2026, ca. 150 Seiten, Deutsch
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978-3-945644-59-1

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