Welt(un)ordnung und Transformationen

Fallstudien zu (Ost)Deutschland im Stau und Lernprozessen in China

Die immer neuen Volten US-amerikanischer Politik à la Trump haben in Verbindung mit enthemmter autoritärer Herrschaft und der Verachtung aller Rechtsnormen bereits die Grundlagen der Weltordnung massiv beschädigt. Aber die krisenhafte und blockierende Konstellation ist kein Ergebnis erratischer Naturgesetzlichkeit, sondern hat viel zu tun mit vorhergehenden Entwicklungen und grundlegenden ökonomischen, technologischen, politischen, sozialen Trends sowie mit gesellschaftlichen Kräftekonstellationen etc. Deshalb müssen in der erneut erforderliche Vernunftkritik sowohl Fragen wie 'Was können wir wissen?' als auch 'Was können wir tun?' angegangen werden, um Suchprozesse nach Alternativen zu befördern. Vor diesem Hintergrund und der biografischen Erfahrungen der Autor*innen sind die Fallstudien in diesem Band zu verstehen. Aus dem Inhalt: Einleitung: Verantwortung in verrückten Zeiten Michael Thomas: Ungelöste Fragen - der problematische Weg in die Welt von heute Michael Thomas: Auswege aus der transfor­matorischen Abwärtsspirale Ostdeutschlands Lutz Brangsch/Judith Dellheim: Reformen im Realsozialismus der DDR und der Tschechoslowakei Gabriele Zimmer: Thüringer Verfassung - eine Verfassung von unten? Michael Brie: Die Kommunistische Partei Chinas als transformatorischer Akteur Rainer Land: Gelenkte Marktwirtschaft: Transformation der chinesischen Ökonomie 1978-2022 Norbert Hagemann: Gestalten lernen, lernend gestalten: Weltordnung und Transformation

Juli 2026, ca. 240 Seiten, Deutsch
Vsa Verlag
978-3-96488-275-2

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