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Warum Wirtschaftsdemokratie?

Chancen für eine demokratische und nachhaltige Politik in der sozial-ökologischen Transformation

Wirtschaftsdemokratie ist ein zentrales Element gewerkschaftlicher Politik, was insbesondere in Krisenzeiten immer wieder thematisiert wird. Nach einer aktuellen Bestandaufnahme des Diskussionsstands zum Thema über Mitbestimmung und Unternehmensführung wird zunächst ausgehend von den Anfängen, die mit den Namen Fritz Naphtali und später Viktor Agartz verbunden sind, die Entwicklung der historischen Debatte um Wirtschaftsdemokratie kritisch nachvollzogen, um daraus Schlussfolgerungen für die aktuelle Auseinandersetzung ziehen zu können. Dabei ist insbesonders auf das schwedische Modell (Meidner-Plan) einzugehen. Es geht um die Partizipation der Beschäftigten und ihrer Einflußnahme auf die Unternehmenspolitik. Dabei ist insbesondere das Verhältnis von Mitbestimmung und weitergehenden Partizipationsformen zu diskutieren. Wirtschaftsdemokratie ist zudem eng mit der Eigentumsfrage verbunden. Mitarbeiterbeteiligung und auch die verschiedenen Modelle der Übernahme von Betrieb und Unternehmen durch die Belegschaften werden dargestellt und kritisch bewertet. Wirtschaft im Interesse der gesellschaftlichen Entwicklung demokratisch zu gestalten, erfordert die Entwicklung eines umfassenden über die Betriebe und die Unternehmen hinausgehenden Gesamtkonzepts, das auch Überlegungen zu Wirtschafts- und Sozialräten beinhaltet. Damit ist zugleich die Frage aufgeworfen, inwieweit Wirtschaftsdemokratie zu einer sozialistischen Transformation beiträgt.

Juli 2026, ca. 144 Seiten, Deutsch
Vsa Verlag
978-3-96488-272-1

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