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Von der Kriegs- zur Friedenstüchtigkeit

Analysen und Materialien zur Geschichte und Zukunft von Krieg und Frieden
Herausgegeben von:
IGZA - Institut für die

Angesichts anhaltender Kriege und neuer Blockkonfrontationen scheint es, als könne die Menschheit der Geißel Krieg nicht entkommen. Der Ruf nach Abschreckung und 'Kriegstüchtigkeit' dominiert, die weltweiten Militärausgaben erreichen neue Rekordwerte. Krieg ist kein zeitloses Schicksal. Wenn man den Maulwurfshügel aktueller Debatten verlässt und einen weiten Blick riskiert, zeigt sich: Erst vor etwa 5.000 Jahren wurde der Krieg auf Basis von knappem Reichtum zu einer gesellschaftlichen Institution. Die zentrale These des Buches lautet daher: Frieden ist im 21. Jahrhundert nur simultan mit Nachhaltigkeit und Wohlstand für alle erreichbar, das¿heißt im Rahmen einer ökologischen und solidarischen Marktwirtschaft. Mit einem Ende der Knappheit kann auch der Krieg überwunden werden. Hierzu liefert das Buch ein 'Big Picture' von den prähistorischen Gemeinschaften bis zu den heutigen globalen Krisen. Gestützt auf umfangreiches, statistisch-empirisches Material aus evolutionärer Anthropologie, Archäologie, Ökonomie sowie Technik-, Klima- und Geschichtswissenschaft werden Analysen und Thesen zur aktuellen Lage und Perspektiven globalen Friedens entwickelt. Es wird deutlich, wie unsere heutige, nicht nachhaltige Wirtschafts- und Produktionsweise immer neue Knappheiten und Ungleichheiten erzeugt und damit den Teufelskreis von Armut, wachsendem Ressourcenhunger und Krieg am Laufen hält. 'Mit großer empirischer Tiefe und analytischer Klarheit zeigt das Buch Wege, wie Frieden im 21. Jahrhundert möglich wird - ein ermutigender Beitrag für Debatten, die wir dringend führen müssen.' Rolf Mützenich

Oktober 2025, 336 Seiten, Deutsch
Dietz Verlag J.H.W. Nachf
978-3-8012-0717-5

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