Venire contra factum proprium
Herkunft und Grundlagen eines sprichwörtlichen Rechtsprinzips
Von:
Isola, LisaDieses Buch untersucht die Herkunft des Verbots von «venire contra factum proprium». Ausgehend von den mittelalterlichen «Brocardica» wird die Quellenbasis analysiert, auf welche der berühmte Satz vom verbotenen Selbstwiderspruch gestützt wurde. Die herangezogenen Quellen entstammen zum Großteil dem «Corpus Iuris Civilis» und enthalten in erster Linie «Fallrecht». Der Beitrag der Juristen des Mittelalters besteht im Auffinden des dahinterstehenden Wertungsgesichtspunktes sowie in der Ausbildung abstrakter Abgrenzungskriterien. Die Autorin vereint beide Aspekte in einem komplexen Ansatz, um zu einem besseren Verständnis der Grundlagen des Rechts beizutragen.
Februar 2017, ca. 532 Seiten, Wiener Studien zu Geschichte, Recht und Gesellschaft. Viennese Studies in History, Law and Society, Bd. 6, Deutsch
Peter Lang
978-3-631-71714-1
Peter Lang
978-3-631-71714-1

